Glossar
Allergiepass (Kontaktallergie-Pass)
Ein Allergiepass ist ein Ausweis, der festhält, auf welche Stoffe Sie nachweislich allergisch reagieren. Er enthält das Testergebnis und die ärztliche Einschätzung, ob der Befund aktuell eine Rolle spielt. Der Kontaktallergie-Pass führt Stoffe auf, auf die die Haut im Epikutantest, einem Pflastertest, positiv reagiert hat. Er nennt sie mit dem üblichen Namen und, wo sinnvoll, mit der INCI-Bezeichnung aus der Inhaltsstoffliste von Kosmetik.
- Begriff
- Allergiepass (Kontaktallergie-Pass)
- Stand
- 22. September 2026
Was der Begriff bedeutet
Ausgestellt wird der Pass von der Praxis, die den Test durchgeführt und abgelesen hat, also von Hautärzten oder Allergologen. Das geschieht meist im Anschluss an die letzte Ablesung des Epikutantests nach 72 Stunden.
Der Pass ersetzt keinen neuen Test. Treten neue, unklare Hautreaktionen auf oder ändern sich die Beschwerden, ergänzt die Ärztin oder der Arzt den Pass nach einer erneuten Testung. Er soll nicht über Jahre unverändert bleiben.
Verwandte Begriffe
Quellen und Methodik
Quellen und Lizenzen
- S1-Leitlinie Kontaktekzem, AWMF-Registernummer 013-055, Deutsche Kontaktallergie-Gruppe (DKG) der DDG u. a., Deutsche Kontaktallergie-Gruppe (DKG), Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG),
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Diese Angaben haben den Stand vom 22. September 2026.