Glossar
Gürtelrose (Herpes zoster)
Die Gürtelrose, medizinisch Herpes zoster, ist ein meist streifenförmiger, oft sehr schmerzhafter Hautausschlag mit Bläschen. Er tritt meist nur auf einer Körperseite auf. Ausgelöst wird er von den Varizella-Zoster-Viren, die auch Windpocken verursachen. Nach den Windpocken bleiben sie im Körper und können Jahre später wieder aktiv werden.
- Begriff
- Gürtelrose (Herpes zoster)
- Stand
- 11. September 2026
Was der Begriff bedeutet
Eine Gürtelrose ohne Komplikationen klingt meist nach zwei bis vier Wochen ab. Medikamente gegen die Viren können die Heilung beschleunigen und die Schmerzdauer verkürzen, wenn sie früh beginnen. Sinnvoll ist der Start innerhalb von 72 Stunden nach Auftreten des Ausschlags.
Seit 2018 empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) die Gürtelrose-Impfung ab 60 Jahren. Bei geschwächtem Immunsystem oder bestimmten chronischen Erkrankungen gilt die Empfehlung schon ab 50 Jahren.
Verwandte Begriffe
Quellen und Methodik
Quellen und Lizenzen
- Gürtelrose, IQWiG, gesundheitsinformation.de,
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Diese Angaben haben den Stand vom 11. September 2026.