Glossar
Hautkrebs-Screening (Hautkrebs-Früherkennung)
Das Hautkrebs-Screening ist eine Früherkennungsuntersuchung, bei der die Ärztin oder der Arzt Ihre gesamte Haut nach verdächtigen Veränderungen absucht. Gesetzlich Versicherte ab 35 Jahren haben alle zwei Jahre Anspruch darauf, ohne Zuzahlung. Seit April 2020 darf die Ärztin oder der Arzt dabei bei Bedarf auch das Dermatoskop einsetzen, ein beleuchtetes Vergrößerungsgerät, ohne Aufpreis.
- Begriff
- Hautkrebs-Screening (Hautkrebs-Früherkennung)
- Stand
- 11. September 2026
Was der Begriff bedeutet
Seit 2008 gehört die Untersuchung zum Leistungsangebot der gesetzlichen Krankenkassen. Grundlage ist eine Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses. Die Krankenkasse trägt die Kosten vollständig.
Nach Angaben des IGeL-Monitors war die Untersuchung mit dem Dermatoskop davor teils eine individuelle Gesundheitsleistung (IGeL), die man selbst zahlt. Wer jünger als 35 Jahre ist oder öfter als alle zwei Jahre untersucht werden möchte, zahlt die Untersuchung ohne Krebsverdacht in der Regel weiterhin selbst.
Quellen und Methodik
Quellen und Lizenzen
- Richtlinie über die Früherkennung von Krebserkrankungen (KFE-RL), Gemeinsamer Bundesausschuss (G-BA),
- Dermatoskopie zur Früherkennung von Hautkrebs, IGeL-Monitor, Medizinischer Dienst Bund,
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Diese Angaben haben den Stand vom 11. September 2026.