Glossar
Hyposensibilisierung (Immuntherapie gegen Allergien)
Bei der Hyposensibilisierung, in der Fachsprache Allergen-Immuntherapie (AIT), bekommen Sie den Stoff, auf den Sie allergisch reagieren, über Monate bis Jahre in steigender Dosis. Das Immunsystem soll den Stoff dadurch vertragen lernen. Eingesetzt wird die Behandlung vor allem bei Pollen-, Hausstaubmilben- und Insektengiftallergie.
- Begriff
- Hyposensibilisierung (Immuntherapie gegen Allergien)
- Stand
- 22. September 2026
Was der Begriff bedeutet
Bei der subkutanen Immuntherapie (SCIT) wird der Stoff unter die Haut gespritzt. Für Insektengift sind hochgereinigte Präparate zugelassen, bei denen das Allergen an Aluminium gebunden ist.
Die Leitlinie zur Insektengiftallergie nennt Zahlen für eine Erhaltungsdosis von 100 bis 200 Mikrogramm. Gegen Bienengift schützt die Behandlung dann in 82 bis 95 Prozent der Fälle, gegen Wespengift in 95,7 bis 99 Prozent. Gemeint ist der Schutz vor einer erneuten Reaktion des ganzen Körpers, einer systemischen Reaktion.
Verwandte Begriffe
Quellen und Methodik
Quellen und Lizenzen
- S2k-Leitlinie Diagnose und Therapie der Bienen- und Wespengiftallergie, AWMF-Registernummer 061-020, Stand 31. Juli 2023, Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI) bei der AWMF,
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