Hautärzteverzeichnis

Glossar

Hautbiopsie (Gewebeprobe aus der Haut)

Bei einer Hautbiopsie entnimmt die Ärztin oder der Arzt ein kleines Stück Haut als Gewebeprobe. Das geschieht meist, um bei unklaren oder verdächtigen Hautveränderungen die Diagnose zu sichern. Der Eingriff erfolgt unter örtlicher Betäubung, dauert nur wenige Minuten und verursacht danach kaum Schmerzen. Ein Labor untersucht die Probe anschließend feingeweblich (histopathologisch) unter dem Mikroskop.

Begriff
Hautbiopsie (Gewebeprobe aus der Haut)
Stand
11. September 2026

Was der Begriff bedeutet

Nach einer Hautbiopsie bleibt an der Entnahmestelle eine kleine Wunde von etwa drei bis sechs Millimetern Durchmesser.

Eine Hautbiopsie kommt unter anderem bei Verdacht auf Hautkrebs zum Einsatz, wenn die Beurteilung mit bloßem Auge oder mit dem Dermatoskop allein keine sichere Diagnose erlaubt. Das Ergebnis der Laboruntersuchung entscheidet über die weitere Behandlung.

Quellen und Methodik

Quellen und Lizenzen

  1. Hautbiopsie, Universitätsmedizin Mannheim (UMM), Hautklinik,

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Diese Angaben haben den Stand vom 11. September 2026.