Glossar
Muttermal (Nävus)
Ein Muttermal, fachsprachlich Nävus, ist eine meist gutartige, begrenzte Ansammlung von Zellen, die den Hautfarbstoff bilden. Die meisten Menschen haben mehrere Muttermale (Nävi), und die allermeisten bleiben ein Leben lang harmlos. Eine hohe Zahl an Muttermalen und untypisch geformte (dysplastische) Nävi gelten als Risikofaktoren für ein späteres Melanom.
- Begriff
- Muttermal (Nävus)
- Stand
- 11. September 2026
Was der Begriff bedeutet
Nach der ärztlichen Leitlinie zur Vorbeugung von Hautkrebs gelten eine hohe Zahl an Muttermalen und untypisch aussehende Muttermale als Risikofaktoren für das Melanom, den schwarzen Hautkrebs.
Veränderungen an einem Muttermal, etwa bei Form, Farbe, Größe oder Oberfläche, sollten Sie fachärztlich abklären lassen. Eine erste Orientierung gibt die ABCDE-Regel. Genauer beurteilt wird das Muttermal mit dem Dermatoskop, bei Unklarheit ergänzt durch eine Hautbiopsie, also eine Gewebeprobe.
Quellen und Methodik
Quellen und Lizenzen
- S3-Leitlinie Prävention von Hautkrebs (AWMF-Registernummer 032-052OL), Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP), AWMF,
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Diese Angaben haben den Stand vom 11. September 2026.