Hautärzteverzeichnis

Glossar

Neurodermitis (Atopisches Ekzem)

Neurodermitis, in der Fachsprache atopisches Ekzem, ist eine Hauterkrankung mit trockener, entzündeter Haut und starkem Juckreiz. Sie ist chronisch, nicht ansteckend und verläuft in Schüben. Bei Säuglingen sind vor allem Gesicht, Ohren und Kopf betroffen, bei Kleinkindern Gelenkbeugen, Hals und Hände. Eine erbliche Veranlagung spielt eine wichtige Rolle.

Begriff
Neurodermitis (Atopisches Ekzem)
Stand
11. September 2026

Was der Begriff bedeutet

Etwa 20 Prozent der Säuglinge und Kleinkinder haben Neurodermitis. Ihre Haut reagiert überempfindlich auf an sich harmlose Reize aus der Umwelt. Diese erblich bedingte Überempfindlichkeit heißt Atopie. Erbanlagen und Umwelteinflüsse wirken zusammen, die Ursachen sind also vielfältig.

Zur Behandlung der Neurodermitis gehört eine rückfettende Basispflege. Je nach Schweregrad kommen entzündungshemmende Cremes dazu, bei stärkerem Verlauf auch eine Lichttherapie mit UV-Strahlung.

Quellen und Methodik

Quellen und Lizenzen

  1. Neurodermitis bei Kindern, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), kindergesundheit-info.de,

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Diese Angaben haben den Stand vom 11. September 2026.