Glossar
Rosacea
Rosacea ist eine chronische, nicht ansteckende Entzündung der Gesichtshaut. Sie kann Wangen, Kinn, Stirn und Nase betreffen. Typische Anzeichen sind gerötete Haut, kleine sichtbare Blutgefäße und manchmal Pusteln. Anders als bei Akne ist die Talgproduktion nicht vermehrt, obwohl beide Erkrankungen Pusteln verursachen können.
- Begriff
- Rosacea
- Stand
- 11. September 2026
Was der Begriff bedeutet
Ärztinnen und Ärzte unterscheiden vier Rosacea-Typen. Bei Typ 1 ist die Gesichtshaut gerötet, teils sind Blutgefäße sichtbar. Typ 2 zeigt Knötchen und Pusteln, medizinisch Papeln und Pusteln. Bei Typ 3 verdickt sich die Haut, und es bilden sich Knötchen, vor allem an der Nase (Knollennase, Rhinophym). Der vierte Typ betrifft auch die Augen.
Oft lässt sich Rosacea gut mit Mitteln zum Auftragen behandeln. Reicht das nicht aus oder ist der Verlauf stark, kommen Medikamente zum Einnehmen infrage. Bei einer ausgeprägten Knollennase ist auch eine Operation möglich.
Verwandte Begriffe
Quellen und Methodik
Quellen und Lizenzen
- Rosazea, IQWiG, gesundheitsinformation.de,
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Diese Angaben haben den Stand vom 11. September 2026.